EZ 0320 Frage 3:
a) Tabelle EZ 320, S. 88/89
S. 24 ()
Warum sind manche Länder früher/später dazugekommen?
Es gibt Länder mit und ohne Strategie (EU-Eintrittsländer),
Auflagen der EU: 2005 NNS entwickelt
Schwerpunktsetzungen: Soziale Dimension, wirtschaftlich Dimension, etc.
b) NNS (Deutschland)
1. Am 17. April 2002 beschloss die Bundesregierung die nationale Nachhaltigkeitsstrategie „Perspektiven für Deutschland“ und hat damit unterstrichen, dass eine nachhaltige Entwicklung zentrales Ziel ihres Regierungshandelns ist. Die Erarbeitung der Strategie und der Fortschrittsberichte wurden durch einen breiten Dialog- und Konsultationsprozess mit den gesellschaftlichen Gruppen begleitet. Der „Rat für nachhaltige Entwicklung“ gab hierzu wichtige Empfehlungen und Anregungen.
2. Überarbeitungen / Entwicklung
April 2002 verabschiedet von Bundesregierung
Herbst 2004: Fortschrittsbericht 2004
„Wegweiser Nachhaltigkeit 2005“
2008: nächster Fortschrittsbericht
Im Herbst 2010:
Sommer 2011 Entwurf zum Fortschrittsbericht (
PDF 3,2
MB), fertiger Bericht voraussichtlich Anfang 2012 im Bundeskabinett
3. Umfang: 343 Seiten, inkl. Abkürzungs- und Schlagwortverzeichnis
4. Aufbau:
A. Von der Idee zur Strategie
B. Das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung
C. Strategie als gesellschaftlicher Prozess
D. Indikatoren und Ziele
E. Schwerpunkte einer nachhaltigen Entwicklung
F. Global Verantwortung übernehmen
G. Kontrolle und Weiterentwicklung der Strategie
EZ 0320 Frage 4:
Vorteile:
EZ 320, S. 15: Zitat im Kasten
“progress reporting keeps SD on the political agenda“, S.9?
Überblick über Prioritäten (durch Fortschrittsberichte)
(Nach-)Steuerungsmöglichkeit
Einbeziehung der NGOs (Zivilgesellschaft), ermöglichen Partizipation
Berichterstattung im Bewusstsein auf möglicher Kenntnisnahme der EU-Kommission
Fördert vertikale Zusammenarbeit/Integration (auch Beiräte EEAC und ESDN)
Bessere Vergleichbarkeit, durch Vorlage der EU
Motivation Ergebnisse durch Peer-Reviews weiter zu verbessern
Nachteile:
hoher Arbeits- und Zeitaufwand (Überlastung der gewöhnlichen, bereits stark verschlankten Prozesse)
Vorlagen können Inhalte begrenzen, bzw. andererseits
Raum für Tendenz-/ Erfolgs-Berichte statt neutraler Berichterstattung lassen
Länder befinden sich in unterschiedlichen Stadien
Teilweise Fehlen von Sanktionen, mangelhafte Motivation und hoher Druck – führt auch zu fraglicher Qualität und fraglicher Wirkung
EZ 0400 Frage 1:
Diskussion über Verständnis von Monitoring, Evaluation und QMS.
Monitoring:
S. 55: „Daueraufgabe, fortlaufende Tätigkeit, Überwachung of Effizienz, unter vorgegebener Zeit
S. 55: Routinefragen, IST-SOLL Vergleich, Stand
Evaluation: Ergebnisse des Monitoring nutzen, „Werte daraus ziehen“ = Probleme analysieren/dokumentieren, best practices
QM. S. 58
Qualitätsbegriff: Kundenorientierung
Diskussion des Kundenbegriffs – wer ist Kunde in der EZ?
Kunde = Stakeholder → Stakeholderanalyse (wer sind die wichtigsten)
Evaluation: siehe Glossar IV
Worin bestehen die besonderen Aufgaben des QM von entwicklungspolitischen Programmen und Projekte?
Bsp S. 46, QM - Struktur/Prozess
Unsicherheiten verringern, Risiken minimieren, strukturelle Gegebenheiten und Prozesse analysieren, stabilisieren
Rahmenbedingungen (Kommunikation, Organisation mit Verantwortung und Zuständigkeiten, Entscheidungsprozesse, etc.) schaffen und verbessern
Monitoring:
deskriptiv
Soll-Ist-Vergleiche
Glossar VI
Möglichkeiten:
Grenzen: nicht-vor-Ort-sein, die kulturellen Hintergründe nicht ganz verstehen, fehlendes Wissen, ggf. mangelhafte Infrastruktur vor Ort (Technik)
Evaluation:
Überlegung eines Teilprojekts – welche Ziele haben wir und welche Indikatoren gibt es?
Differenz zw. interner und externer Evaluation (kostenintensiv vs. Objektivität)
Möglichkeiten: S. 9, Ziel: Unsicherheit bei der Entscheidungsfindung reduzieren
Grenzen: …
EZ 0400 Frage 2:
Warum ist Evaluation von Nachhaltigkeit gerade im Rahmen der EZ bedeutsam? versch. Dimensionen des Nachhaltigkeitsbegriffs
S. 15 f.
S. 49 Kasten
S. 63 ff.
Wolfgang bietet sein nettes Plätzchen auch für das nächsten Treffen an!