Teilnehmer: Wolfgang, Hans-Werner, Stefanie, Ulrike, Jan (Sarah auf „Studienreise“ in Uganda
)
Ort: Gaußstr. bei Wolfgang
Konzeptionsentwicklung einer nachhaltiger Entwicklung
Beispiel Kohlenstoffdioxidemmission
Definition untergeordneter Handlungsfelder die im integrierenden Nachhaltigkeitsdreieck verortet werden. Teilaspekte (Schnittmengen) ggf. Zuordnung zu Indikatoren.
Für jede xistieren drei Abstufungen (stark-mittel-schwach)
Mögliche Vorgehensweise zur Analyse der Zuordnung von Indikatoren und Handlungsfeldern innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategie im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP):
Handlungsfelder zu den vier Kategorien (Generationengerechtigkeit, Lebensqualität, Sozialer Zusammenhalt, internationale Verantwortung) definieren
Zuordnung der 21 Handlungsfelder auf dem IND (nach Analyse der NNS)
Indikatorentwicklung und Verortung im IND (nach Analyse der NNS)
Entwicklung dokumentieren (Bewertung und Trends)
Ggf. Darstellung des Niveaus (Bewertung) und Darstellung von Trends mithilfe von Pfeilen
Wesentliche Voraussetzung: Good Governance (politischer Wille)
Zusammenhang mit CSR:
Hintergrund – In der Agenda 21 werden Unternehmen explizit mit als Akteure aufgeführt. Indirekte Aufforderung an Unternehmen die drei Nachhaltigkeitsdimensionen stärker berücksichtigt, um gemeinsam nachhaltiges Handeln zu fördern.
CSR:
Partizipation von Stakeholderanalyse
Handlungsfelder (Erwartungen/Ansprüche/Bedürfnisse/Problembereiche) abstimmen – siehe auch S. 79, EZ 0500-CSR
S. 81 EZ 0500
Direkte und mittelbare Effekte können ebenfalls über Indikatoren dargestellt werden
Gewichtung von Indikatoren sind möglich und sinnvoll (Schwierigkeit der Gewichtung aufgrund Informationsmangel, individueller Einflüsse, bzw. Stakeholdereinflüsse, etc.)
Kritik an CSR – Freiwilligkeit ist begrenzt: z. B. bringt die Entscheidung für eine Handlungsweise oder Projekte eine Vorgabe für Mitarbeiter, etc.
Entwicklungen nach Rio (1992) eher ernüchternd
Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien
Development Assistance Committee (DAC)
Fokussierung auf die Umweltdimension
Zusammenbruch von Hochkulturen aufgrund Übernutzung von Ressourcen
Viele absolute Zahlen (z.B. im Zusammenhang der Treibhausgase) steigen.
Interessante Zahlen auf S. 4 und weitere Beispiele zur Umwelt: S. 6-7
Ökosystem und ihre Dienstleistungen S. 5
Wolfgang: jede Woche geht in China ein Kohlekraftwerk ans Netz
Wie kann die Weltgemeinschaft diese Probleme reagieren – Rio 1992: Brundtland-Bericht, Grenzen sind nötig (Unterstützung der ausgewogenen Nachhaltigkeit), Zukunftsorientierung, alle Länder haben ein Recht auf Entwicklung (Verursacherprinzip: Industrieänder haben größere Verantwortung)
Freie Märkte nötig, Konkurrenz und Wettbewerb (Kompromiss Wachstumsorientierung durch Umweltschutz und soziale Maßnahmen), Schutz, Wiederherstellung, …
Um Armutsbekämpfung global voranzubringen
Agenda 21 - führt Stränge zusammen: wirksame Entwicklungsarbeit, Poverty Reduction Papers (PRPs),
Gesellschaftlicher Aushandlungsprozess zur Integration verschiedener Ressorts und Berücksichtigung des Brundtland-Berichts
Soziale, ökologische, ökonomische Ziele festlegen Abstimmungsprozesse (partizipativer Aushandlungsprozess) Koordination
Schlüsselmerkmale einer Nachhaltigkeitsstrategie, S. 17 EZ 0120
- Als roter Faden
- Nachhaltigkeitsstrategien wiedersprechen der gewohnten politischen Praxis über Legislaturperioden hinaus, da sie langfristig angelegt sind
- Weitere Wiedersprüche politischer Praxis: S. 19
Unterschiede von Planungsansätzen bei Industrieländern und Entwicklungsländern: S. 22 EZ 0120
Probleme
Nachhaltigkeitsziele verankern:
Bsp. Für gute Ansätze, z.B. PRSPs und CDF
Aushandlungsprozesse (keine Vorgaben eines Ministeriums o.ä.), daher ergebnisoffen
S. 15: (…)
Vorstellung verschiedener Planungsinstrumente
Ansätze der Entwicklung Nationale Entwicklungsstrategien:
Mehrjahresplan durch den Staat selbst (Auflage der Geldgeber), durch einzelne Fachressorts, unzureichender Partizipationsprozess – Einhaltung der Nachhaltigkeitsdimensionen problematisch
Sektorstrategien und sektorübergreifende Strategie, Ressorts definieren eigene Stategieschwerpunkte und stimmen sich ggf. ab (multikausaler Ansatz)
Strategien zur Umsetzung von Konventionen, orientieren sich an Rio-Konventionen, enge Abstimmung zw. Ressorts nötig, eher Umweltbezogen, Gefahr der Fokussierung auf einzelne Projekte ohne Berücksichtigung anderer Sichtweisen, Fachressorts („Scheuklappensyndrom“)
CDF – Nachhaltigkeitsstrategie mit Schwerpunkt auf Armutsbekämpfung (Programm der Weltbank und IWF)
PRSPs – Entschuldung mit dem Ziel die Armut - S. 35 EZ 0120
SAP weiterhin im Einsatz (Wolfgang: kein Effekt in Sambia erkennbar)
Vernetzung notwendig, Verantwortungsträger, idealerweise Einbeziehung verschiedener Akteure,
starre Strukturen (Staat/Unternehmen) begrenzen Entfaltungsmöglichkeiten und Teilhabemöglichkeiten
Verständnisentwicklung: Veränderungsprozess erfordert gemeinsame Lösungsansätze
Unabhängigkeit / Neutralität
Innovativer Ansatz nötig
Ownership („Wir sind der Wandel“)
Zieldefinition unter Berücksichtigung der Wissensbasis (Risiko: falsche oder fehlende Informationen)
Steuerungskomitee steuert / prüft den Prozess (Monitoring) und übernimmt repräsentative Aufgaben und setzt Akteure für bestimmte Themen ein
Sekretariat ist hilfreich (Kanzler- bzw. Präsidialamt empfehlenswert)
Regelwerk / Verfahrensabläufe (Transparenz)
Mandate (Zuständigkeiten, Möglichkeit Auskünfte einzuholen)
Information und Dokumentation
Brasilien - 5 Jahre
China -2 Jahre
Nach Absprache z. B. im September?
lerngruppe_nez
Gedanken/Erinnerungen Jan…
Gerechtigkeitstheorien
Entropie
Organisationsformen (vgl. Good Governance) sind eine grundlegende Voraussetzung für Veränderung gesellschaftlicher Systeme
Raum ist begrenzt und damit die Ressourcen… Planet Erde
Die Ressourcen können nicht vermehrt, sondern nur anders genutzt oder umgewandelt, sowie teilw. substituiert werden.
Bildlich: Garten wird auf einem Acker angelegt und stückweise erweitert.
Kann man den Raum erweitern?