======= Protokoll vom 29.01.2012 ======= **Teilnehmer:** Hans-Werner Schwarz, Stefanie Flores, Ulrike Pfab-Holzheu, Wolfgang Pfeifer, Sarah Bast, Jan Schiller **Ort:** [[http://g.co/maps/jqgx5|Gaußstraße 39, 70193 Stuttgart]] ====== Bearbeitung der Studienbriefe EZ 0220 und EZ 0310) ====== **EZ 0220 Frage 4**: Worin bestehen die Hauptverbindungspunkte zwischen Good Governance und Civil Society? * Ansatz von Hans-Werner: Erklärung/Verständnis von Civil Society und Good Governance, sowie Verortnung auf nationaler Handlungsebene – 3. Sektor (CSOs / NGOs / NPOs) * dynamische Bestandteile nachhaltiger Entwicklung * wechselseitige Beziehung (fördern sich gegenseitig) * Synergieeffekte (Zusammenarbeit von Regierungsorganisationen und zivilgesellschaftlichen Gruppen) * ähnliche Strukturelemente * (Transparenz, Korruptionsbekämpfung, etc.) * Stakeholder: Anteilseigner (Interessengruppen), die in demokratischen Multistakeholder-Prozesse & Puplic-Private-Partnerships * Anwaltschaftliche Vertretung von Minderheiten * Sprecher des Volks * Beratende Funktion (Expertisen, Struktur, Einfluss, Stiftungen) * Sozialkapital, EZ: 220, S. 17 * Partizipation (Synergien & Prävention von Widerständen) * Stabilisierung des politischen Systems S. 17 – 21, dass Civil Society? Idee für Frage: Welche Funktion hat Civil Society in einem Bad Governance-System? Themen EZ 300 Diskussion über Emissionshandel als Anreizsystem **EZ 0310 Frage 1:** Nachhaltigkeitsrat * Ansatz: Was ist der Rat? Was macht er? Siehe Website: [[http://www.nachhaltigkeitsrat.de/]] * Interdisziplinäres 15-köpfiges Team * Schnittstelle zwischen Volk / Regierung * verschiedene Interessen verhandeln * Kompromisse schließen (Vermeidung von Widerständen, Zielfindung und kooperative Lösungsansätze) * Sprecher der Bevölkerung (?) * Einfluss auf politische Entscheidungen auf höchster Ebene und somit auf NNS? Warum sind derartige (gesellschaftliche) Dialoge wichtig: * Bewusstseinsbildung * „Sie vermitteln Orientierung (Stellungnahme: Dialog der Verantwortung) siehe Website), Bsp: „Nachhaltige Stadt“ – wie sind nachhaltige Städte zu entwickeln Dialogprozess zum nationalen Nachhaltigkeits-Kodex (mit Indikatoren) – auch für Unternehmen interessant * zukunftsperspektiven entwickeln * best practices entwickeln * Entwicklung von Gedankengut (Untermauerung der NNS) * Motivation zur Beteiligung Risiken: * Ausschnitt / Lobbyismus (wichtige Themen ggf. nicht kommuniziert) * Alibiprozesse (werden Themen tatsächlich in pol. Entscheidungsprozessen eingebunden?) * gesagt ist nicht umgesetzt/verstanden, „erwähnt/aufgeschrieben und vergessen“ * Zeitaufwand * Überfrachtung (Nachhaltigkeit verkommt als Floskel) * Momentaufnahme führt ggf. zu falschen Schlüssen? Funktion und Gestaltung in Entwicklungsländern * Information und Bildung: Was sind tatsächliche Probleme aus Sicht verschiedener Akteure * Interesse an Partizipation und Mitwirkung bei Bevölkerung wecken und fördern (Motivation) * Mobilisieren und organisieren * gemeinsame Lösungskonzepte entwickeln (Ownership) * partizipative Demokratie haben positive Auswirkungen auf Entwicklung (mehr Vertrauen * langfristige, nachhaltige Projekte * bestimmte Voraussetzungen nötig (Good Governance) Gestaltung: * vorhandene Strukturen nutzen, bzw. vorsehen, die kulturelle Hintergründe berücksichtigen ( Chiefs, Vertreter, Organe, sonstige „Multiplikatoren“) * Handlungsmacht sicherstellen (commitment von Entscheidungsträgern) * bottom up * Zusammenschlüsse von Interessenvertretern * kommunale Vertretungen * Mitbestimmungsmöglichkeiten Verankern * Einvernehmliche Ergebnisse / Umsetzung * Experten als Berater (nicht Entscheider!) hinzuziehen um neue Perspektiven zu integrieren **Frage 2**: Klimapolitik (Verhandlungsmacht der Entwicklungsländer?!) * lokale Ursachen, globale Auswirkungen * Großteil der genetischen Informationen befindet sich in Entwicklungsländern * internationale Verpflichtungen (Verursacherprinzip) * Biodiversität (Artenvielfalt, Ökosystemvielfalt, gen Dev.) * Emmisson-Reduktion (bei Industrieländern möglich) z. B. CO2-Senke Clean Development Mechanism, S. 11 * Ressourcen – Verfügungsrechte (keine Eigentumsrechte), z. B. Ressourcen * Gewinnbeteiligung, S. 17 * Bedeutung der (genetischen) Vielfalt, etc. * Problemlösungskompetenz nicht ausreichend * Umweltflüchtlinge wird vergrößert! Kriterien für gute Karten beim Verhandlungskarten: * Ressourcen (Verfügungsrechte) * globales öffentliches Interesse * Einfluss auf globale Zusammenhänge **Frage 3**: Tabelle (Entwicklungs von NNS) und die dt. NNS * S. 24 () * S. 88 (Tabelle) * Warum sind manche Länder früher/später dazugekommen? * Es gibt Länder mit und ohne Strategie (EU-Eintrittsländer), * Auflagen der EU: 2005 NNS entwickelt * Schwerpunktsetzungen: Soziale Dimension, wirtschaftlich Dimension, etc. ====== Nächstes Treffen ====== Wolfgang bietet sein nettes Plätzchen auch für das nächsten Treffen an! * N|EZ Lerngruppe 06.02.12, 18:00 Uhr: Einsendeaufgaben EZ 0320 3 + 4, EZ 0400 einlesen * N|EZ Lerngruppe 13.02.12, 13:00 Uhr